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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 1. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Der rothe Franz erſchrack, an die Möglichkeit ſeiner Ver⸗ haftung ſchien er noch nicht gedacht zu haben.

Ich weiß nichts von dem Gold, ſagte er,ich hab' den Mann in dem Wirthshaus zuletzt geſehen, nachher nicht mehr. Aus dem Wirthshaus bin ich direct in den Wald gegangen ich war müde und wenn ich auch wüthend auf den Florian war geſtern Abend wollt' ich ihm nicht mehr hegegnen.

Das ſind Unwahrheiten, erwiderte der Richted Könnt Ihr Eure Ausſagen beweiſen?

Ich kann die Stelle zeigen, wo ich übernachtet hab'!

Dahin könnt Ihr ſpäter gegangen ſein!

ein, ich ging direct dahin.

Aber der Weg führte durch dieſen Park, wolt Ihr das eingeſtehen?

Ich bin hier nicht geweſen.

Ihr wollt alſo kein Geſtändniß ablegen? fragte der Rich⸗ ter ſcharf.

Ich habe nichts zu geſtehen, erwiderte der rothe Franz, deſſen Trotz wieder erwachte.Ein Anderer kann's ebenſo gut gethan haben, ich weiß nicht, welche Feinde der Florian hatte!

Iſt Ihnen ein Feind des Ermordeten bekannt, Herr Ver⸗ walter? fragte der Richter.

Wortmann ſtand in Nachdenken verſunken, er ſchien den Verhandlungen keine Aufmerkſamkeit zu ſchenken, bei dieſer direk⸗ ten Frage erwachte er aus ſeinem Brüten.

Nein, erwiderte er.

Ihr hört es, wandte der Gerichtsrath ſich zu dem rothen Franz,er hatte keinen Feind außer Euch. Und nicht der Haß allein, auch das Gold, welches der Ermordete im Wirthshauſe Euch zeigte, reizte Euch zu dem Verbrechen. Wo iſt dieſes Gold?

Ich hab's nicht!

Ich frage Euch noch einmal, wollt Ihr geſtehen?

Ich habe nichts zu geſtehen! fuhr der Vagabund trotzig heraus.

Herr Commiſſar, ich vertraue Ihnen dieſen Mann an, laſ⸗ ſen Sie ihn ſofort in's Gefängniß führen!

Ich ſoll arretirt werden? rief der Wilddieb, der jetzt ſeiner Wuth keine Schranken mehr ſetzte.Weshalb? Mit welchem