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einen bedeutungsvollen Blick, beharcte der Wilddieb bei dieſer Ausſage, ſo konnte er die Wahrheit derſelben unmöglich be⸗ weiſen.
„Führte Euer Weg Euch nicht an dieſem Hauſe vorbei?“ fragte er.
„Nein, ich hab' im Park nichts zu ſuchen.“
Jetzt traten Richter und Staatsanwalt zur Seite, und der Blick des rothen Franz mußte nun auf die Leiche fallen.
Entſetzt prallte er zurück, die Ueberraſchung war zu plötzlich.
Wollt Ihr bekennen, daß Ihr dieſen Mord verübt habt?“ unterbrach endlich der Richter die Stille.
Der Vagabund zuckte zuſammen, dann warf er trotzig das Haupt zurück und jäh flammte es in ſeinen Augen auf.
„Wer klagt mich an, daß ich ihn begangen habe?“ rief er mit heiſerer Stimme.„Ich hab' nichts davon gewußt, und nimmer würd' ich's gethan haben!“
„Ihr habt in der Schenke gehört, daß der Ermordete hier ſchlief,“ ſagte der Gerichtsrath mit ſcharfer Betonung,„Ihr wußtet, daß er Euren Wilddiebereien ein Ende machen ſollte, Ihr ſahet, daß er die Taſche voll Geld hatte, alles das ließ den Eatſchluß das Verbrechen zu begehen, in Euch reifen.“
„Und womit hätte ich's begehen ſollen?“ höhnte der rothe Franz.„Ich habe keine Waffe gehabt, das muß mir Jeder bezeugen—“
„Hier liegt die Büchſe, Ihr wußtet, daß Ihr ſie hier finden würdet. Deshalb gingt Ihr voraus, Ihr wolltet Euch vorher orientiren, um im geeigneten Augenblick die That raſch und ſicher vollbringen zu können!“
„Wer das ſagt, der—“
„Bedenkt, vor wem Ihr ſteht!“ warnte der Unterſuchungs⸗ richter mit gehobener Stimme.„Dieſer Mann hatte keinen Feind außer Euch, und die Gründe, die Euch zur That bewo⸗
gen, habe ich ſoeben genannt. Wo iſt das Gold, welches der
Ermordete beſaß?“
„Soll ich vas auch geſtohlen haben?“
„Wenn Ihr in dieſem fremden Tone fortfahrt, dann werde ich Euch ſoſort abführen laſſen!“
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