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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 1. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Spaß Ich wollt' nur den Förſter ärgern.

Mit ſolchen Lügen kommt Ihr nicht durch. Geſteht uur, daß Ihr ein Wilddieb ſeid, und daß Euretwegen jener Bender als Unterförſter angeſtellt werden ſollte, damit dem Unweſen ein

1.

Ende gemacht würde!

Das hätte der Förſter allein fertig bringen können!

Davon iſt hier nicht die Rede. Wann erfuhrt Ihr, daß Bender zurückgekehrt war?

Am Tage nach ſeiner Rückkehr.

Und wann habt Ihr ihn zuerſt wiedergeſehen?

Geſtern Abend.

Ihr habt ihn in der Schenke aufgeſucht?

Ja.

Abſichtlich?

Ich leugne das nicht; was wahr iſt, will ich bekennen.

Kurz vorher hatte der Förſter Euch geſagt, Bender werde Euch auf die Finger ſehen und mit dem ſei nicht zu ſpaßen. Das weckte den alten Haß in Euch, iſt es nicht ſo 2

Der Vagabund nickte bejahend.

Und in der Schenke habt Ihr Euren Gegner gereizt und ihm gedroht, Ihr wolltet ihn herausfordern, und wenn die Gäſte Euch nicht zurückgehalten hätten

Mich haben ſie nicht zurückgehalten.

Aber ſie traten zwiſchen Euch und Euren Gegner!

Weil Bender mich angreifen wollte! ſagte der rothe Franz trotzig. Ich hab' keine Furcht vor ihm gehabt, er hätte nur kommen ſollen, würd' ihm ſchon einen Denkzettel gegeben haben.

Ihr verließt vor Eurem Gegner die Schenke?

Jawohl.

Aus welchem Grunde?

Der Wilddieb ſah den Richter befremdet an, die Frage ſchien ihn zu überraſchen.

Es war nicht Furcht was mich forttrieb, erwiderte 3

Und wohin gingt Ihr von da aus.

In den Wald.

Um Wild zu ſchießen?

Nein, im Sommer übernachte ich immer im Walde.

Der Unterſuchungsrichter wechſelte mit dem Staatsanwalt einen

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