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„War dieſe Begegnung eine zufällige?“ fragte der Unter⸗ ſuchungsrichter.
„Das gerade nicht, im Gegentheil, ich beabſichtigte ſie. Der Förſter war bei mir geweſen und hatte mir geſagt Florian Ben⸗ der ſei ihm als Gehülfe beigegeben, er war darübet empört, und ich konnte nicht wohl daran glauben, deshalb wollte ich Bender ſelbſt befragen.“
„Eilte dies ſo ſehr?“
„Keineswegs, aber der Abend war ſchön und ich wußte, daß Bender um dieſe Zeit kommen würde, am Tage traf man ihn ſclten.“
„Sie trafen ihn alſo im Park?“
„Jawohl, und ich erkannte ſofort, daß ich in dem Zuſtande in dem er ſich befand, keine vernünftige Antwort von ihm er⸗ halten würde, er war betrunken und ſehr aufgeregt. Deshalb verzichtete ich auf meinen Vorſatz, ich wechſelte nur einige Worte mit ihm und ging dann nach Hauſe.“
„Eine andere Perſon haben Sie in dem Park nicht geſehen?“
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„Auch nichts Verdächtiges bemerkt?“
„Durchaus nichts.“
„Wir kommen nun zu dem Schuſſe den Sie gehört haben wollen,“ ſagte der Gerichtsrath.„Wann und wo vernahmen Sie ihn.“
„Ich war bereits in meinem Hauſe angelangt und wollte eben zu Bett gehen.“
„Wie viele Zeit war in jenem Augenblick ſeit Ihrer Unter⸗ redung mit Bender verſtrichen?“
„Etwa eine halbe Stunde.“
„Und Sie wußten ſofort, daß der Schuß im Park gefal⸗ len war?“
„Ich zweifelte keinen Augenblick an die Richtigkeit dieſer Ver⸗ muthung.“
„Und weshalb überzeugten Sie ſich nicht ſofort davon?“
„Ich hielt die Sache für einen Scherz des Förſters.“
„Wie ſoll ich das verſtehen?“
„Der Förſter hatte mir geſagt, er habe große Luſt, ſich zu 27


