gehen tmein nögeſt,
eſucht.
rkt, er Baron
herr. oſeph
— 467—
Florian Bender iſt im Park ermordet gefunden worden.“
„Benber?“ rief der Majoratsherr überraſcht, während ſein Blick verſtohlen das erbleichende Antlitz Klara's ſtreifte. Wo hat man ihn gefunden?“
„Im Sommerhauſe.“
„Wann?“
„Vor einer halben Stunde.“
„Er iſt todt?“
„Die Kugel iſt durch den Kopf gegangen.“
„Kann er nicht ſelbſt ſich das Leben genommen haben?“
„Der Verwalter glaubt das nicht.“
„Der Verwalter?“ erwiderte der Baron, die Brauen zuſam⸗ menziehend. Was hat er denn damit zu ſchaffen.“
„Er hat die Leiche gefunden.“
„So, ſo, und was iſt bereits geſchehen?“
„Der Herr Baron hat ſtrenge Bewachung des Sommerhauſes angeordnet und mich zur Stadt geſchickt, um der Behörde den Vorfall anzuzeigen.“
„Das war das Beſte, was geſchehen konnte,“ erwiderte der Baron.„Hat man ſchon Verdacht auf Jemand geworfen?“
„Ich weiß es nicht, aber man ſprach von dem rothen Franz!“
„Der rothe Franz!“ wiederholte der Majoratsherr.„War die Feindſchaft ſo groß zwiſchen den Beiden? Nun, es wird ſich ja herausſtellen, eilen Sie, Joſeph, ſorgen Sie dafür, daß die Gerichtsherren bald kommen— Vorwärts!“
Er lehnte ſich in den Wagen zurück, die Pferde zogen wieder an.
Jetzt erſt ſand Klara Worte, ihre Beſtürzung über den Vor⸗ fall zu äußern, der Baron ſuchte ſie zu beruhigen, aber auch ihn mußte die Nachricht tief ergriffen und aufgeregt haben, ſeine Un⸗ ruhe und ſeine finſtere ſorgenvolle Miene verriethen es.
Er wollte von ſeiner Tochter über den rothen Franz nähere Auskunft haben, aber ſie konnte ihm nicht mehr ſagen, als das, was er bereits durch den Verwalter erfahren hatte.
Im Schloſſe ſelbſt fand der Baron, wie er das auch erwartet hatte, die größte Aufregung, Klara eilte ſofort zur Baroneſſe Adelaide, der Majoratsherr ging in ſein Kabinet und fand hier


