Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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da von den Stockwerken des Schloſſes die Ausſicht nicht auf das fern gelegene Meer geht.Ein Nothſchuß, meinten ſie,könne es nicht geweſen ſein, denn wie ſollte ein Schiff an dieſer Küſte in Noth gerathen ſein, Tage hindurch war es das ruhigſte, freundlichſte Wetter geweſen,und die übliche Begrüßung? meinten ſie wieder,ſollte ein Schiff das kleine Fiſcherdorf an unwirthlicher Küſte begrüßen? auch nicht zu erwarten, man fragte mich, ob ich den Kanonenſchuß gehört, ob ich von meinem Thurmzimmerchen aus ein Schiff in der Bay von Sauſſaie geſehen habe; ich fühlte es, daß ich bei dieſer Frage blutroth geworden war, ich bejahte ſie jedoch; aber als mich mein Vater weiter fragte, ob das Schiff eine Flagge führe und ob ich dieſe erkannt habe, da wurde ich ſo verlegen, daß ichnein, ja, ich glaube wohl, und dergleichen Unſinn ſtotterte, mein Vater lachte und ſagte:Arabella bildet ſich viel auf ihre Schifffahrtskunde ein und ſchämt ſich, die Flagge des fremden Schiffes nicht erkannt zu haben, da ſagte ich raſch:und doch habe ich ſie erkannt, damit ging ich aber raſch in das Nebenzimmer und ſetzte mich an die Harfe, was ich da geſpielt, weiß ich nicht; aber es muß wild verwirrtes Zeug untereinander geweſen ſein, denn als ich einmal aufblickte, da ſtand mein Vater unter der Thüre, ſeinen Blick feſt auf mich gerichtet, ich ſchloß mit einem raſchen Accord, und ſprang auf, mein Vater ſchüttelte