Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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daß ich beinahe den ganzen Tag über mit dem Glaſe in der Hand und am Auge auf dem Verdecke geſtanden und nach unſern Begleitungsſchiffen ausgeſchaut hatte, aber daß ich nach Einem derſelben beſonders, und dann nach dem bunten Tuche am Vormaſt mein Glas gerichtet hatte, dies hatte er ſicher nicht bemerkt, nun, ſei es was immer, genug, er hätte mir kein werthvolleres Geſchenk machen können, und ich ſaß oft wirklich ſtunden⸗, nein, halbe Tage lang am Fenſter, mit dem Glaſe am Auge, und wie pochte mir das Herz, wenn ein Mal ein Segel auftauchte, wie verfolgte ich mit ſehnſüchtigem Blicke daſſelbe, aber kein Schiff näherte ſich dieſer Küſte, wo kein Hafen, ſelbſt kein größerer bewohnter Ort ſich befindet, und das Segel tauchte wieder unter und war verſchwunden ich verſuchte dann wohl über mich ſelbſt zu lächeln, war es denn zu erwarten, daß ſein Schiff dieſen Cours nehmen ſollte, doch denke Dir, Helene, denke Dir!

Eines Vormittags ſaß ich eben wieder am Fenſter, natürlich mit dem Fernrohre bewaffnet, ich hatte vor⸗ gehabt, einen Spazierritt zu machen; aber es war etwas ganz Eigenthümliches, was mich heute an das Fenſter bannte, wenn Du nicht lachen willſt, liebe Helene, ſo würde ich ſagen, die ungewöhnliche Menge der Fiſchreiher, welche heute über der Bah kreiſten und im wilden Fluge kreuz und quer die Wolken durchſchnitten, hätte mich an das Fenſter gefeſſelt, doch ſei es, was immer genug,

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