Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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ausgebreitet, das Ganze hatte aber ein ſo wenig ein⸗ ladendes Anſehen, daß ſelbſt Einer, der eben nicht an Lurus gewöhnt ſein mochte, es vorziehen mußte, die Nacht auf dem Stuhle, ſtatt auf dieſem Lotterbettlein zuzubringen. Ueberhaupt herrſchte überall, wohin man nur blickte, ſo viel Schmutz und widerliche Unreinlichkeit, als man nur bei einer vorſätzlichen Vernachläſſigung zu finden denken konnte.

Daſſelbe war mit dem Mahle der Fall, welches ihm bei einbrechender Dunkelheit aufgetragen wurde. Es iſt wahr, was die Quantität anbetraf, wäre nicht zu klagen geweſen, denn an dieſem Roaſtbeef hätten ſich fünf Gefan⸗ gene ſatt eſſen können; aber die Bereitungsart hätte ſelbſt Einen, der weit davon entfernt war, daß man ihn einen Epikuräer geſcholten, abgeſchreckt, ſeine Zähne in Gefahr zu bringen, und damit ſich an dieſes Kunſtſtück der Koch⸗ kunſt zu wagen. Zum Glück für den hungrigen Magen unſeres jungen Freundes, der ſeit dem Morgen nichts ge⸗ noſſen hatte, war der Schiffszwieback ziemlich erträglich, auch ward ein gewichtiges Stück guten Holländerkäſes aufgetiſcht und die Flaſche guten Cognacs, die als Beglei⸗ tung mitkam, war keinesfalls zu verachten. Auf dieſe Weiſe war das Mahl, welches mit richtiger Benennung Diner und Souper in einer Perſon war, erträglich, und Francis, der gewiß kein verwöhnter Gutſchmecker genannt werden konnte, war zufrieden.