Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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dieſe Ausſicht unſerm jungen Seemann gewiß behagt; aber heute machte ſie eher einen unangenehmen als ange⸗ nehmen Eindruck auf ihn, und er ſprang endlich vom Stuhle auf und verließ das Fenſter. Er wandelte mit großen Schritten im Zimmer auf und nieder, er blieb ſtehen und betrachtete ſeinen Aufenthaltsort, als wolle er ſich darin Zerſtreuung ſuchen, wie es überhaupt nichts ungewöhnliches iſt, daß eine bewegte, mit großen und wich⸗ tigen Gedanken beſchäftigte Seele oft ſich plötzlich, wie im ſchnellen Abriſſe, den unbedeutendſten Kleinigkeiten hin⸗ giebt und ſie dem Anſcheine nach mit Aufmerkſamkeit be⸗ trachtet. Das Zimmer, welches er für jetzt bewohnte, bot freilich nur wenig dar, was ſeine Aufmerkſamkeit feſſeln konnte: einen hölzernen Tiſch, der auf drei Füßen balan⸗ cirte, und dem man, um ſein Gleichgewicht herzuſtellen, an der Seite des mangelnden Fußes einen Stuhl unter⸗ geſtellt hatte, wodurch aber ſeine Platte, ſtatt eine hori⸗ zontale Fläche zu ſein, das Bild einer ſchiefen Ebene dar⸗ ſtellte. Die zwei oder drei Stühle, die außer dem Stütz⸗ punkte ſich im Zimmer befanden, ſchienen Jedem, der etwa Miene machte, ſich ſetzen zu wollen, zuzurufen:Schau, Trau, Wem! Das Bett war ein gewöhnliches Bretter⸗ werk, grob zuſammengezimmert, wie man es in den Ba⸗ raken der Soldaten zu finden pflegt, und darauf ein Strohſack, ein dünnes Kopfpolſter und eine wollene Decke