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ſauber gehaltener holländiſcher Kohlgarten, mit den un⸗ ausbleiblichen Sonnenblumen, jetzt eine wahre Wildniß, wo Diſteln und Unkraut ihrer Laune, ſich auszubreiten, frei und ungehindert nachgehen konnten. Daß dieſes Haus jedoch in der That ein öffentliches war, zeigte die lange ſchwarze Tafel, die über dem Haupteingange angebracht, über die ganze Fronte des Hauſes hinreichte und auf welcher mit großen Buchſtaben gekalkt war:„John Nigh⸗ tingale's Tavern.“
Es iſt noch früher Morgen,— aber es iſt Monat Juli, daher auch ſchon drückend heiß,— ein amerikaniſcher Juli macht mit Tag⸗ oder Nachtzeit keinen Unterſchied, ſondern beliebt gleichmäßig unſre Schweißporen in An⸗ ſpruch zu nehmen. Dies empfand auch Mr. John Nigh⸗ tingale, der unter der Thüre ſeines Hauſes ſtand; denn, obwohl er in Hemdärmeln, ohne Halsbinde und außer⸗ dem ſo leicht bekleidet war, wie allenfalls ein weſtindiſcher Pflanzer, und er heute ſicher noch nicht funfzig Schritte gegangen war, ſo keuchte und puſtete er doch, als wenn er eben hartes Tagewerk vollbracht hätte. Nun, ſeine Cor⸗ pulenz war wohl auch dabei etwas in Rechnung zu bringen, und es war ihm nicht zu verargen, daß er dem nicht fern vorbeiſtrömenden Hudſon und dem gegenüberliegenden Waldlande ſehnſüchtige Blicke zuwarf, erwartend, daß ihm von dorther Kühlung zugefächelt werde; aber vergebens,
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