—
233
des Seth ihre Einwendung, und ſagt: eine ſolche Schande ſolle nicht der Familie Hoboken angethan werden,— und da ſagt der edle Eleaſar: er, als vom verſtorbenen Vater aufgeſtellte Vormund, gäbe hierzu ſeine Erlaubniß nicht, und von dieſer ſei Jeſſie abhängig, bis ſie ein ge⸗ wiſſes Alter erreicht habe,— ich weiß nicht, wie alt man werden muß, um den heirathen zu können, den man liebt, — mit einem Worte, das arme Mädchen iſt oder glaubt wenigſtens ſehr unglücklich zu ſein, obwohl mein Vater dazu lächelt und ſagt: ſie möge ſich nicht grämen, es würde Alles ſchon recht werden. Vor der Hand iſt Vrow Gertrude auf dem Herrnhauſe geblieben, um das Haus⸗ weſen zu führen,— Herr Eleaſar Tomkins iſt an⸗ gewieſen, ſeine Rechnungen zu legen,— und Zeſſie iſt in unſerm Hauſe.
Es iſt mir ſehr angenehm, daß ſie mit mir lebt, denn ich fühlte mich fürchterlich einſam in dem großen weiten Hauſe, wo ich oft den ganzen Tag über allein war, da mein Vater viel in Geſchäften abweſend iſt, und war er auch zu Hauſe, ſo hatte ich nur ſehr wenig von ſeiner Anweſenheit. Ich kann nicht ſagen, daß er mich nicht liebe,— im Gegentheil beweiſt er es oft, daß er in mir die Tochter ſeiner, ſo viel ich glaube, innig geliebten Iſabelle ſieht, aber ich bin ihm ein Kind, ein läppiſches Kind, mit dem der reife, geprüfte Mann allenfalls ſpielen


