Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Berkeley; übrigens macht der feine Kavalier Deiner Freundin ſtark den Hof, iſt ihr ſteter Begleiter und hat bereits drei Sonnette an ſie geſchrieben. Glaubſt Du, daß er ihr gefährlich werden könne?

Wir kreuzten den Hudſon und näherten uns einer von Felſen überhangenen Bucht, welche der Fluß in's Land hinein macht. Hier am Saum des Waldes ſtand ein Pärchen, unſer wartend, wie es mein Vater verabredet hatte, und denke Dir, Sir Francis Lovelace, der Ge⸗ waltherr von Neu⸗York, ſprang, als das Boot angelegt hatte, an's Ufer, ergriff die Hand des Mädchens, und führte ſie mit ſo vieler Courtviſie, als wenn es einer engliſchen Herzogin gegolten hätte, in's Schiff. Hier ſtellte er uns gegenſeitig vor. Aber dies war nicht das plumpe hollän⸗ diſche Mädchen, wie ich es mir gedacht hatte. Es iſt wahr Jeſſie iſt ein Naturkind im vollen Sinne, aber eben als dieſes kennt ſie keine blöde Schüchternheit vor einerſoge⸗ nannten höher Geborenen, ſondern fühlt ſich Mädchen dem Mädchen gegenüber; dabei iſt ſie hübſch, recht hübſch, und war ich doch wirklich überraſcht, als ich ſie ſah, war es mir doch, als müſſe ich ſie ſchon einmal geſehen haben, aber wo? in Paris in London? in meinem Pyrenäenthal? ſie kam nie noch vonBergen und ich war nie noch inBergen ich konnte ſie nie irgendwo geſehen haben, und doch war ſie mir bekannt,