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ſo bekannt,— ich mochte wohl ein paar Augenblicke über⸗ raſcht geſtanden haben, ohne ihren Gruß zu erwiedern,— mein Vater nahm die Sache anders auf, mit einem bei⸗ nahe ſtrengen Tone ſagte er:„Miß Arabella,— es hat Dich Miß Jeſſie begrüßt!“— ich fuhr aus meinem träumeriſchen Nachſinnen auf,— ich wollte von dieſem lieblichen Mädchen um alles in der Welt nicht mißver⸗ ſtanden ſein,— ſie iſt zu lieblich,— und dieſe Aehnlich⸗ keit,— ich fiel ihr geradezu um den Hals, und drückte ſie auf das Innigſte an mein Herz, ich wußte mir ſelbſt nicht Rechenſchaft dafür zu geben; aber mein Vater nahm dieſen Ausbruch meiner Gefühle ſehr gut auf, und ſtellte mir den jungen Mann, den Begleiter Jeſſie's, als einen Mon⸗ ſieur L»Escuyer, Anſiedler auf Breucklen vor. Dieſer, ein bildhübſcher junger Mann, ſprach mich franzöſiſch an. Es war zwar ein fürchterliches Patois, aber doch franzö⸗ ſiſch, die Sprache ſeines Vaters und ſeiner Mutter,— und er war ganz entzückt, als ich einige Zeit mit ihm in dieſer Sprache converſirte.
Wir ruderten dann den Strom abwärts und bogen in die Bay ein,— es war eine prachtvolle Morgenſpazier⸗ fahrt, und ich ſo heiter, als vielleicht ſeit lange nicht ge⸗ weſen,— ich weiß nicht, wie es kam, aber ſo oft ich in das freundlich lächelnde Geſicht der lieblichen Jeſſie ſah, zog es wie tröſtende Hoffnung in mein Herz ein,— daſſelbe


