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ungebunden, ſind die eines Seemannes; aber wenn ihnen jene gewiſſe Glätte fehlt, die man im gewöhnlichen Leben einer ſogenannten guten Erziehung zuſchreibt, ſo ſind ſie dagegen natürlicher und erſchienen mir dadurch um ſo an⸗ ziehender. Er erzählte, daß er ſein ganzes Leben auf der See zugebracht habe; und wo überall iſt er geweſen! und wie weiß er zu erzählen! Es iſt hinreißend;— er mag bei manchem heißen Kampfe dabei geweſen ſein;— er ſpricht aber davon nicht wie ſein eigner Ruhmredner, ſon⸗ dern ſtets nur als der Erzähler einer Affaire, die an und für ſich von Bedeutung war, nicht erſt durch ſeine Perſon bedeutend wurde, wie es der gewöhnliche Fehler ſelbſt der beſten Erzähler iſt;— aber er weiß auch von andern Dingen, als von Kampf und Streit zu ſprechen: von fremden Ländern, von ihren Bewohnern, Sitten und Ge⸗ bräuchen,— ich glaube, er muß viel in der Welt herum⸗ gekommen und allenthalben ein aufmerkſamer Beobachter geweſen ſein,— und was Alles hat er geleſen, es giebt wohl kaum ein Buch, in kaum einer Sprache, das er nicht geleſen,— dieſes war ſein gewöhnlicher Zeitvertreib, während den ruhigen Reiſen, äußerte er ſich einmal gegen Großvater, als dieſer ſeine Verwunderung über die Be⸗ leſenheit eines jungen Seemannes ausſprach, und fand es nicht auffallend, da eine ſtille Reiſe doch das Langweiligſte ſei, was den Seefahrer treffen könne. Wie geſagt, er
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