Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

198

ich über und über roth wurde, ich ſchämte mich, ſo wenig fleißig in dieſer Sprache geweſen zu ſein ich wußte, daß ich ſie nicht gut genug ſprach, aber er ſchien mich doch zu verſtehen, und ſo faßte ich Muth, und ſprach, und ſprach, ich verſichere Dir, ich hatte in meinem ganzen Leben zuvor nicht ſo viel Engliſch geſprochen, als heute, denn war auch mein Vater auf Chateau Haut⸗ brien, ſo wurde die Converſation, der Großeltern wegen, ſtets in franzöſiſcher Sprache geführt, und verſuchte mein Vater auch manchmal die Sprache ſeines Landes mit mir zu ſprechen, ſo gab er es ſchnell wieder auf, ich ſprach ihm zu ſchlecht, und der Engländer liebt es nicht, ſeine Sprache verunſtaltet zu hören, Frank war in dieſer Beziehung ganz anders, er fand nie, daß ich ſchlecht ſprach, aber ich hatte mich auch vervollkommnet

Doch was faſele ich da. Ich werde ſchon wieder kindiſch und erzähle Dir Dinge, die Dich nicht intereſſiren können.

Ich traf Anſtalten, den jungen Mann, denn jung war er, wie Du weißt, nach dem Schloſſe bringen zu laſſen, denn hier am Strande des Meeres konnte er ja doch nicht bleiben, und was für einen erbärmlichen Unter⸗ ſtand hätte er in den armſeligen Fiſcherhütten gefunden, der Arme, mit einem gebrochenen Schlüſſelbeine.

Ich ritt voraus, um meine Großeltern zu benach⸗