Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Doch, was die Freundin vielleicht der Freundin zu Gute hält, würde der Leſer uns ſehr übel nehmen, und wir wollen daher hier abbrechen, und zu dem Ereigniß über⸗ gehen, welches für die Zukunft unſerer Arabella von der größten Bedeutung war.

Dritter Auszug. Chateau Hautbrien.

Es war eine fürchterliche Nacht. Schon den Tag über hatte der Sturm gewüthet, aber nach Sonnenunter⸗ gang ſchienen die Elemente zur höchſten Furie gebracht, und ſo dauerte es fort, die Nacht hindurch. Ich in meinem Thurmzimmerchen empfand es mehr als die Anderen im Schloſſe, war es doch bisweilen als berſte der Felſen und reiße er den ſchwankenden Thurm mit ſich in's Thal hinab. Meine Großmutter hatte auch eindringlich gerathen, ich ſolle in dieſer Nacht nicht mein Thurmgemach beziehen, es müſſe doch gar unheimlich ſein, bei ſolchem Sturme ſo hoch über der Erde zu ſchlafen, meinte ſie; aber das hätte wie Furcht ausgeſehen, und ſolcher, auch nur auf den Ver⸗ dacht hin, ſchämte ich mich. Wir gingen zur gewöhnlichen Stunde zu Bette; aber mit dem Schlafen war es wirklich nicht viel als ob alle Windgeiſter los und ledig gewor⸗ den wären, ſo ſauſte und brauſte es um den hohen Thurm

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