Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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allein, ſchien dieſe Art Todesfahne den unglücklichen überlebt zu haben, der ſie vergebens ausgeſteckt hatte, um Hülfe herbei zu rufen.

Wilhelm! rief Iſolette:um Gotteswillen, laßt die Barke halten! ein entſetzlicher Gedanke erfaßt mich ich will Felſen beſteigen. es iſt der Gipfel von Fontaril.

Sie ſprach's, und der Schiffer gehorchte ſugic ihrem Willen. Je mehr ſie ſich dem Ufer nahte, je mehr beſtätigte ſich ihre Vermuthung; der ſchwärzliche Felſen lag im Schatten, und die weiße Flagge, welche ſich über ihm erhob, ſchien allein alle Strahlen der bleichen nächtlichen Fackel aufzufaſſen. Wenn der Wind ſie be⸗ wegte, ſo ſchien ſie einen Sterbenden zu bedecken, der ſich in dem letzten Todeskampfe wand, und dieſer Anblick hatte etwas entſetzliches;.. und wenn ſie ruhig blieb, ſo glich ſie dem Leichentuch eines Schattens, welches die Grabeslampe erleuchtet.

Seneſchal! hob Iſolette wieder an:ich er⸗ kenne dieß weiße Gewand dort oben auf dieſem Fel⸗ ſen hat Arthur ſein Blut für die Fremde vergoſſen dort hat er die Wunde empfangen, an welcher er ſpäter ſterben mußte Agnes weiß es, Agnes iſt dort.

Iſolette ſtieg ans ufer; mit ſchnellen Schritten klomm ſie den Felſen hinauf. Großer Gott! welch ein entſetzlicher Anblick!...

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