Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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Tag meiner Abreiſe nach Paris nicht zu erleben, aber er naht morgen ſchon; wird es der letzte ſeyn? wollte es Gott.... Doch zu meiner Bitte. Als Dich Arthur zum Altare führte, war er in einen weißen Man⸗ tel gehült. Iſolette, Du beſitzeſt ihn; leihe ihn mir auf wenige Augenblicke; vertraue mir ihn dieſe Nacht an, morgen ſollſt Du ihn wieder haben. Suche den Grund

dieſer Bitte nicht zu erforſchen; Du liebſt mich, und ich

erwarte alles von Dir.

Ihr ſollt dieſen Abend den Mantel haben, er⸗ widerte Iſolette traurig.Noch ein Opfer mehr. Das iſt die Gewohnheit meines Lebens. Ja, dieſen Abend ſollt ihr ihn haben, aber morgen.. 35

Morgen nimmſt Du ihn wieder, ſagte Agnes. und ſich in die Arme ihrer Freundin werfend, fuhr ſie mit dem Feuer der Dankbarkeit fort:Theure Iſolette! Lebe wohl! Ich danke Dir für alle Tröſtungen, welche mir Deine Zärtlichkeit erwieß. Möge Dich der Ewige da⸗ für belohnen, ich kann es nicht. Himmliſches Geſchöpf, lebe wohl.

Gerechter Himmel! was wollt Ihr fagen? un⸗ terbrach ſie die erſchrockene Jungfrau.

Morgen, erwiderte die Königin. Und mit dem Finger gen Himmel zeigend, wiederholte ſie mit dumpfem

feierlichen Ton:ja, morgen!

Wenige Augenblicke nach dieſem Geſpräche war