Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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worten zu vernehmen.... Du kannſt Dich nähern, Iſo⸗ lette; nur Du darfſt zwiſchen ihn und mich treten.

Agnes! wie ſehr betrübt Ihr uns! ſagte die Jungfrau von Montolin.

Ich!* antwortete die Königin mit einer Offen⸗ heit, welche von ihrer Verwirrung zeugte:ich betrübte Euch! und wie ſo denn?. was habe ich denn wieder Böſes gethan? Es iſt ja nicht meine Abſicht, Jemand zu betrüben.

Das Fenſter war halb offen; die Luft war mild, der Himmel rein; und die klagende Philomele ſang in den belaubten Aeſten des Ahornbaumes.

Arthur iſt nicht mehr, fuhr Agnes fort:und dennoch welch ein ſchöner Abend! lauſche dieſen Tönen! wie balſamiſch dieſe Luft, wie lachend dieſe Natur iſt! Der Himmel, die Vögel, die Natur, nichts denkt an Arthurs Grab, nichts trägt Trauer, als ich o ver⸗ gib! ich hatte Dich vergeſſen.

und die Hand ihrer Freundin drückend, fuhr ſie fort:Ich habe eine große Bitte an Dich, könnteſt Du ſie mir verſagen?

Redet! antwortete die Jungfrau:ich gewäh⸗ re Euch alles im Voraus.

Iſolette! ſagte Agnes mit langſamer, ernſter Stimme:der Schmerz, welcher zu leben hindert, er⸗ laubt nicht immer, zu ſterben. Ich hatte gehofft, den