Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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göttlichen Barmherzigkeit.. Du wiederholteſt jene Wor⸗ te, die Du einſt voll Leidenſchaft zu mir geſagt:nIch habe es geſchworen, ich bin Dein!

Arthur! da Du mich noch liebſt, ſo müſſen meine Fehler wohl abgebüßet ſeyn. Du ruſſt mich; komm! ſagteſt Du.... Deine tröſtenden Worte werden mir die Engel wiederholen. um mich mit Philipp zu verbinden, wüßte ich alle Qualen der Größe ertragen; um mich mit Arthur zu vereinigen, habe ich nur ein Grab zu durch⸗ ſchreiten. Erſchließe dich mir, himmliſcher Weg! kann ich da ſeyn, wo der Vielgeliebte nicht mehr iſt! Was wird mir hienieden geboten? Philipp, ein Thron, und Leiden! Welch andrer Theil erwartet mich dort oben? der Himmel, mein Arthur und die Liebe.

Ihr gebeugtes Haupt ſank gänzlich auf die Bruſt herab; ihre Thränen konnten nicht mehr fließen, ſie wur⸗ den in ihrem Laufe zurückgehalten, wie die beſchattete Quelle, deren Waſſer der Winter zu Eis erſtarrt hat, und die, der Sonnenwärme unzugänglich, unbeweglich und gefroren ſtill ſteht.

Iſolette näherte ſich mit langſamen Schritten; Ag⸗ nes erblickte ſie, erhob ſich und, ſie zärtlich zu ſich ru⸗ fend, ſagte ſie:Komm! Du haſt mich gehört. Im⸗ mer er!.. nichts als er!. ich verlaſſe ihn keinen Augenblickz ich ſpreche mit ihm, ich glaube ſeine Ant⸗