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neuerdings Hinderniſſe in den Weg gelegt haben. Ver⸗ gebliche Hoffnung! Am Tage der Ankunft des Sene⸗ ſchals in Paris war auch ein Schreiben des Oberhaupts der Kirche eingetroffen, welches dem König von Frank⸗ reich erlaubte, die Prinzeſſin von Meran als ſeine Ge⸗ mahlin anzuerkennen, und Wilhelm ſchwächte den Ein⸗ druck von Agneſens Brief, indem er alle Zeilen erklärte, und ihnen einen andern Sinn unterlegte. Wilhelm hatte mehr als einen Grund, Agneſens abermalige Krönung zu wünſchen; denn Iſolette wurde die Königin begleiten, und vielleicht gelang es ihm, einſt noch ihr Herz zu ge⸗ winnen. Einer frommen Entſagung irdiſcher Größe ſchrieb er Agneſens Verlangen zu, verbannt zu bleiben; er gab dem Monarchen zu verſtehen, und ſuchte ſich ſelbſt zu überreden, daß ſie ein falſches Geſtändniß von Ver⸗
gehungen und Fehltritten vorgebracht, um ihren Zweck
deſto ſicherer zu erreichen. Philipp glaubte blindlings den Reden ſeines Waffenbruders. Der Prior von Sankt Ire⸗ näus, welcher auf Leopolds Rath Wilhelm begleitet hatte, prieß Agneſens reine Seele; und die überzeugende Sprache der beiden Männer hatte die Liebe des Königs zu ſeiner unglücklichen Gemahlin verdoppelt.
Ein königlicher Botſchafter erſchien auf Karencyz Agnes erbrach zitternd ſeine Depeſchen... Als König war Philipp ſtolz, diejenige wieder auf den Thron zu ſe⸗ tzen, welche die verbündeten Monarchen Enropas auf


