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gefallen; Du biſt nicht reich, das iſt das Hinderniß,
welches Euch trennt; ich will zwei Glückliche machen, bevor ich in das Grab ſteige. Dieſe Schatulle iſt voll Gold, ſie iſt Deine Ausſteuer, nimm ſie. Eduard ſey Dein Gatte. Auf Erden ſollen nicht alle zur Liebe geſchaf⸗ fenen Herzen wie das meinige zerriſſen werden.“
„Ver? ich?* erwiderte die Waiſe:„ich einen Pagen aus dem Schloſſe heirathen? Nein, Sir Arthur! niemals.*
„Aber er liebt Dich? er beſitzt Dein Herz?“
„Gnädiger Herr, ich will es nicht verhehlen, daß
er mir theuer iſt, daß er ſagt, er liebe michz aber i*
kenne meine Pflicht, und werde ihn nicht heirathen.“
„Was ſagſt Du?“
„Eduard, mein hoher Herr, iſt von edler Her⸗ kunft. In dieſem Augenblick Page, wird es nicht lange dauern, daß er Stallmeiſter wird; dann wird er Ritter, vielleicht gar Bannerherr werden. Ich bin nicht geſchaf⸗
fen, ſeine Gefährtin zu werdenz und wie ſchmerzlich mir
es auch ſey, ich darf ſeine Huldigung nicht annehmenz ich ziehe ſein Glück dem meinigen vor. Ferne von mir ſey der abſcheuliche Gedanke, ihn zu entehren, indem ich
ihm meine Hand reiche; er iſt feurig und großmüthigs
heute noch würde er mir ſeine Zukunft opfern, aber ſpäter käme vielleicht die Reue. z und wenn der erſte Rauſch der Liebe vorüber wäre, würde er zu ſpät über ſein


