Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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lich hatten doch äußerliche Gegenſtände ſeine Aufmerkſam⸗ keit gefeſſelt. Dieſer in Klarheit ſtrahlende Himmel, die⸗ ſe Natur voll Harmonie, erſchienen ſeinem Herzen als Tröſter. Sie führten ſeine Gedanken in die glücklichen Zeiten ſeiner Jugend zurück, wo ſie gewiſſermaßen einen Thei ſeines Lebens ausmachten, wo ſeine enthuſiaſtiſche

Seele ſich leichſam ihre göttliche Reinheit aneignete.

Wie mit der Rede Macht begabt, riefen ſie ihn zum Le⸗

ben zurück, banden ſie ihn wieder an die Erde feſt.

Glänzende Morgenröthe! rief er:blühende Wieſen! ſilberne Wellen! wie! ihr könnt noch Reize für mich haben!. Rein! ihr ſeyd eben ſo betrügeriſch, wie die übrige Schöpfung; es gibt nichts Wahres hie⸗ nieden. O Natur! wie habe ich dich geliebt! Einſt in deinem Anſchauen verſunken, empfand ich, was ich nicht wieder ausdrücken kann. Du ſprachſt zu mir, ich verſtand dich, und war dein glücklicher Freund. Jetzt täuſcht mich dein Anblick nicht mehr, es iſt keine Gemeinſchaft mehr zwiſchen uns, wir verſtehen uns nicht mehr; du biſt wohl daaber ich bin dennoch allein.

Eduard eilte mit freudiger Miene auf ihn zu. Er

hatte die Stimme ſeines Gebieters mit Entzücken ver⸗

nommen.

Treuer Page! ſagte der Graf:was iſt aus

Nicetten geworden?*

Hocherfreut über dieſe Frage, erwiderte Eduard:

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