Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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Die Mönche, bei ſeinem Anblick das Geſchrei des Volkes fürchtend, führten ihn auf geheimen Wegen an die verborgene Thüre des Gerichtsſaals, und die Ange⸗ klagten wurden freigeſprochen.

Arthur war in dem Schloſſe Montolin. Aber wie war er dahin zurückgekommen? Wer hatte ihn dahin gebracht? Er erinnerte ſich deſſen nicht. Die Gerichts⸗ ſcene in Sankt Irenäus ſchien die einzige Epoche ſeines Lebens zu ſeyn, deren er bewußt war; alles Uebrige war aus ſeinem Gedächtniß verwiſcht.

Alaiſens Gefangennehmung, Agneſens und Philipp Auguſts Schreiben, die Prozedur und die Sentenz, alles waren ihm dunkle, unbegreifliche, verwirrte Dinge; aber Waldburgs Erſcheinung, der ſtrenge Blick ſeines Freun⸗ des, die Hand, die ihn zurückſtieß, und die Worte, die er gehört, waren ihm nicht zweifelhaft; er hörte ſie noch immer, ſie verfolgten, ſie tödteten ihn.

Der Baron lebte; Ravenſtel hatte zugleich ſeine

Freundſchaft und ſeine Achtung verloren. Alais, ihrem

Bruder ergeben, wird nun blindlings ſeinem Willen ge⸗

horchenz Arthur ſah ſie für ſich verloren. Seine farben⸗

loſe Zukunft ward nackt und öde in ſeinen Augen. Ihm blieben von ſeinem Frühling nur die Stürme, von ſeiner Liebe nur die Leiden.

Eine ſeiner Wunden war tiefz er hatte ſie nicht ſorgfültig genug gepflegt und ſie entzündete ſich von Tag