Begebenheiten, die ihr vorangegangen waren, an ſich ſelbſt nichts Wunderbares.
Als er nach ſeinem unglücklichen Kampf mit Arthur in den See gefallen war, hatte er, ungeachtet ſeiner Wunden, noch Kraft genug, um mit den Wellen zu kämpfen. Eine Woge warf ihn zwiſchen zwei Felſen, nahe bei ſeiner Wohnung, an das ufer. Es gelang ihm, ſich mühſam bis an den Fußpfad des Berges zu ſchleppen, wo auf ſeinen Klageruf ſein getreuer Stallmeiſter herbei⸗ eilte. Onigel brachte ihn in ſeine Behauſung, und ein neuer Aesculap, ehedem im Felde gewöhnt, die verwun⸗ deten Krieger zu pflegen, gelang es ihm, ſeinen Herrn zu retten. Als der erſte Verband angelegt war, wünſchte Walb⸗
burg, aus guten Gründen, ſeiner Schweſter und dem
Publikum die Begebenheiten der Nacht verzuenthalten, und verließ ſogleich ſeine Wohnung. Ein alter Einſied⸗ ler im Walde, auf deſſeu Treue und Ergebenheit er rechnen konnte, hatte ſeine Hütte in der Nähe; dort wollte er ſich verbergen und ſeine Wunden in der Stille heilen, ohne daß ein unangenehmer Beſuch, oder eine unbeſcheidene Frage ſeine Ruhe ſtören ſollte.
Kaum bei dem Anachoreten angelangt, ließ er ſo⸗ wohl dieſen als ſeinen Stallmeiſter ſchwören, ſeinem Willen ſtreng nachzukommen; dann legte er ſich auf ſein
Schmerzenslager nieder und ward von ſolch heftigem Fieber


