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„Sprechen! ich habe nichts mehr zu ſagen. Der Tod!. ich habe nichts mehr zu fürchten.“
Der Prior ſchien betrübt. Theilnahme und Rüh⸗ rung ſprachen aus ſeinen Blicken. Er rief die Zeugen auf. Es waren Olburgs Abgeſchickte.
Durch den Böſewicht unterrichtet, klagten einige ſie der Ausübung hölliſcher Künſte an. Rach ihrem Aus⸗ ſagen beſchwor ſie, um jedermann von ihrer Wohnuhg entfernt zu halten, die Geiſter der Finſterniß; ließ ſie Seuchen in dem Thale entſtehen; bereitete ſie Gift und Liebestränke; und der Tod des Barons war nicht ihr er⸗ ſter Mord. Mehre Hirten waren, ſeit ſie im Thale wohn⸗ te, auf ſeltſame Weiſe umgekommen, und die Gering⸗ ſchätzung, die Verachtung, womit man ſie behandelte, waren eben ſo viel Zeugen gegen ſie.
Andere verſicherten, ſie in der Nacht des Sturmes auf dem Felſen von Fontaril geſehen zu haben. Ihr wei⸗ ßes Gewand hätte ſie verrathen. Sie ſey mit einem Dolche bewaffnet geweſen, und in der Hand eine bren⸗ nende Fackel ſchwingend, habe ſie einer Furie geglichen⸗
Noch Andere ſagten aus: ſie hätten ſie den Abend vor dem Morde, unter den Bäumen des Madonnenbrun⸗ nens, dem Baron mit einem tragiſchen Ende drohen hö⸗ ren. Wieder Andere wollten in einer benachbarten Stadt von einem Reiſenden vernommen haben, die Fremde ſey wegen Diebſtahl und Giftmiſcherei, aus ihrer Heimat
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