Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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und gleichſam von der Erde verworfen, Euch in dieſem Lande aufhaltet?

Alais ſchlug die Augen auf zu dem unbekannten, der das Wort an ſie gerichtet; und Olburgs ſtarre Züge ſagten ihr, daß er weder des Mitleids, noch der Nach⸗ ſicht fähig ſey. Es gab keine Stimme des Heils für ſie, ſobald ihr Schickſal von dieſem Manne abhing. Verge⸗ bens ſuchte er ſeinen Zügen einen Anſtrich von Milde, von Güte zu geben; es glich dem See von Syrien, deſ⸗ ſen Oberfläche manchmal die Strahlen der Sonne zurück⸗ wirft, der aber nichts Lebendes in ſich ſchließt, und nur den Tod unter ſeinen Fluthen birgt*).

Herr, erwiderte die Fremde:Ihr, der Ihr die Menſchen, die Welt und das Leben kennt, kann Euch das unglück überraſchen? Ohne Aeltern und Stütze zu ſeyn, weder Familie noch Reichthum zu beſitzen, und da⸗ bei noch jung und ohne Führer zu ſeyn, iſt das Loos vie⸗ ler Sterblichen; was jindet Ihr ſeltſames darin?

Von dem heimatlichen Boden Verbannte, wenn Ihr ohne Fehl ſeyd, warum hüllt Ihr Euch in Geheim⸗ niſſe ein? warum verſchweigt Ihr Euern Namen? war⸗

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um verbergt Ihr Euer Herkommen? Welche Geſetze, entgegnete Alais mit Feſtigkeit,

*) Das todte Meer ſoll weder lebende Geſchöpfe noch Ve⸗ getabilien in ſich enthalten⸗