Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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ge vom Winde entwurzelt waren, erhob ſich öde und dü⸗ ſter in der Mitte der Zerſtörung.

Sie klopften zu wiederholten Malen an; ſie traten in die Hütte, aber Alais war abweſend. Die beſorgte Nicette harrte ängſtlich ihrer Rückkehr. Die Fremde war während des Gewitters ausgegangen, und hatte, eine Fackel in der Hand, den Weg nach dem Felſen von Fon⸗ taril eingeſchlagen, von welchem her man ein lautes Ge⸗ ſchrei vernommen. Nicette, welche der Wind, die Finſterniß und der Donner ſchreckten, konnte ſich nicht entſchließen, ihr zu folgenz jetzt machte ſie ſich Vorwürfe deshalb und weinte.

Die Abgeſandten des Priors, über den Bericht der Bäuerin erſtaunt, wollten ſogleich an den Strand eilen, und Alais aufſuchen. Sie verſahen ſich mit Fackeln, und Nicette begleitete ſie⸗

Sie hatten ihren Weg faſt zurückgelegt, als ſie o Himmel! können ſie ihren Augen trauen? die Frem⸗ de plötzlich mit irren Schritten, ganz weiß gekleidet, hinter dem Felſen hervor treten ſahen. Ihr ſchönes Haar hing aufgelößt über den Rücken herab; ihre Kleider wa⸗ ren zerriſſen und mit Blut befleckt; ihr Blick drückte tie⸗ fes Leiden, ſtillen Wahnſinn aus,

Sie ſtürzte den Abgeſandten des Priors entgegen, und rief:Dort oben von dem Felſengipfel iſt er