Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Die Verwirrung ſeines Geiſtes hatte ſich gelegt. Olburg beſchwor ihn, ein tiefes Schweigen über alle Be⸗ gebenheiten des Tages zu beobachten. Der Graf ergab ſich in dieſen Wunſch. Sie kamen überein, daß Arthur unter dem Vorwande einer unpäßlichkeit drei Tage lang das Zimmer hüten, niemanden ſehen, und vor allem das Schloß nicht verlaſſen ſollte.

Es war Nacht. Olburg hatte ſich die Verſchwie⸗ genheit des Fiſchers mit Gold erkauft und, überzeugt, daß ſein Zögling ſein Verſprechen treulich halten würde, begab er ſich beruhigt in das Kloſter, wohin die Fremde beſchieden war.

Die Befehle des Priors waren vollzogen worden.

Einige Geiſtliche waren gegen Abend nach Alaiſens Woh⸗

nung gegangen, und ihr ehrwürdiges Oberhaupt hatte ihnen ſelbſt geboten, die Fremde mit allen Rückſichten auf ihr Geſchlecht, mit allem ſchuldigen Mitleid gegen das unglück zu behandeln.

Sie kamen zu der einſamen Hütte. Das Gewitter war vorüber; aber der Regen floß in Strömen herab, und dichte Finſterniß bedeckte die ganze Ebene; der Ho⸗ rizont, lange durch Blitze erleuchtet, ließ nur noch in der Ferne ſeine flammenden Meteore ſehen; die Pfade

waren durch die Verwüſtungen des Sturmes ungangbar

geworden; die Wieſen ſtanden unter Waſſer; und die

ütte der Fremden, von Bäumen umringt, wovon eini⸗

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