übereilte ihn, und zwang ihn, Schutz in der Hütte ei⸗ nes Fiſchers am ufer des See's zu ſuchen.
Der Sturm war vorüber, und er erſuchte ſeinen gaſtfreundlichen Wirth, ihn in ſeinem Kahne nach dem Schloſſe zuxück zu bringen. Schon ſchwammen ſie auf den Fluten, als ſie durch einen Windſtoß an das ufer zurück⸗ getrieben wurden und in dieſem Augenblick eine brennen⸗ de Fackel von Fontaril herab ſchleudern ſahen. Trotz der Finſterniß, welche noch über die Natur ausgebreitet war, unterſchied Olburg das weiße Gewand eines Wei⸗ bes. Ein Jüngling folgte der Unbekannten; er glaubte Arthurn zu erkennen.
Olburg ließ augenblicklich dem Kahn eine andre Rich⸗ tung geben, und nach einigen Schwierigkeiten ſtieg er an das ufer, wohin ihn die Neugierde rief. Seine Augen hatten ihn nicht betrogen. Aber in welchem Zuſtande, gerechter Gott! fand er ſeinen Zögling.
Arthur lag im Blut gebadet auf der Erde; er hatte bereits alle Kräfte verloren und ſtieß keine Klage mehr aus. Man hätte in ihm bereits eine Beute des Todes vermuthen können, wenn nicht ſein ſtarres, doch fragen⸗ des Auge vom Gegentheil gezeugt hätte. Seine Antwor⸗ ten auf Olburgs Fragen boten nur ſchreckbare Bilder dar, und gaben keine Erklärung; doch genügten ſie Ol⸗ burg. Er fragte nicht mehr, er wußte alles.
Der Nachen theilte die Fluten; die friſche Abend⸗


