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Eurer Vaſallen verfügen; und jede verächtliche Crea⸗ tur.* F „Olburg! was wagt ihr mir vorzuſchlagen! Ich
ſollte auf bloßen Verdacht und Zweifel hin, das Leben
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eines Weibes antaſten
Hochehrwürdiger Herr, Ihr mißverſteht mich; Ihr könnt, ohne ihr Leben anzugreifen, ſie aus Euerm Gebiet verweiſen; Ihr könnt zwei edeln Familien Glück und Ru⸗ he wieder geben, ohne eine ungerechte Handlung zu be⸗ gehen. Laßt die Fremde holen. Ein Weib dieſes Gelich⸗ ters kann durch Gold gewonnen werden; bietet ihr dieſen blendenden Erſatz, wenn ſie ihre Wohnung verlaſſen, und dem Grafen entſagen will. Alle Schätze Montolins ſollen zur Ausführung dieſes Plans zu Euern Dienſten ſeyn; bittet, droht, befehlt, Alais muß Euch gehorchen, und das Skandal hat ein Ende.“
„Ich willige ein,“ ſagte der Prior nach augen⸗ blicklichem Nachdenken.„Ich will die Fremde kommen laſſen; und Ihr ſollt ſie ſelbſt hier ſprechen; Ihr werdet den beabſichtigten Zweck beſſer erreichen als ich. Ich haſſe das Laſter; allzin wer Alais auch ſeyn mag, achtet ihre Jugend und ihr Geſchlecht; ich dulde weder Gewalt noch Ungerechtigkeit. Bedenkt, daß ſie ſchwach und ohne Ver⸗ theidigung iſt. Olburg, dieſen Abend findet Euch hier ein!*
Der Verräther verließ die Abtei; allein das Gewitter


