Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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widerte er mit kalter Ruhe. Ach! es war die furchtbare Ruhe der moraliſchen Vernichtung.

Ja, in dem See; fuhr er fort:die Geheim⸗ niſſe, die er mir verſagte, hat er nun dem Abgrund an⸗ vertraut, und ich habe ihn doch ſo ſehr geliebt!.... Nun keine Bande mehr; ich bin frei, entfeſſelt, ent⸗ blößt von jedem Gefühl, von aller Furcht, von aller Freude! Ich habe keine Barmherzigkeit zu erwarten. Hatte ich etwas anders zu fordern? nein; bedarf nichts mehr.

Aber die Fremde ſtieg, ohne ihm länger zuzuhören, mit großer Schnelligkeit den Felſen hinab. Am ufer des Sees wollte ſie den Wogen ihren Bruder wieder abfor⸗ dern. Arthur folgte ihr und hielt ſie an ihrem Gewande zurück.Mörder! laß mich! ſagte ſie.

und die Todesfackel in ihrer Hand zum Himmel erhebend, fuhr die unglückliche fort:Lenker des Schick⸗ ſals! Dein Wille geſchehe. Meine Ahnungen ſind er⸗ füllt; Dein Fluch begleitet mich hier, wie an allen Or⸗ ten. Vergebens wollte ich verborgen leben; in dieſer tie⸗ fen Einſamkeit, wo ich mich kaum angeſiedelt, habe ich zwei für einander geſchaffene Weſen getrennt; habe das Unglück in zwei Familien gebracht; habe die Tugend aus einem reinen Herzen gedrängt; es fehlte nur noch Mord und Blut. Habe ich nun meinen Weg hin⸗