Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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länglich bezeichnet? Alſo überall, o furchtbarer Richter, bin ich die Macht des Böſen?*

Sie ſprach's; Blitz und Donner begleiteten ihre Worte; die Natur harmonirte mit ihren Leiden und ih⸗ ren Gedanken. Jetzt war ſie am Fuß des verhängnißvol⸗ len Felſens und ſchritt längs des ufers hin. Das Ge⸗ witter hatte ſich gegen Norden gezogen, während im Süden wieder eine ſchwache Helle erſchien. Alais betrach⸗ tete den See, deſſen Oberfläche faſt wieder ruhig ge⸗ worden war. Ach! vergebene Mühe! keine Leiche ſchwamm auf den Wogen.

Alais! ee rief der Graf.

Stille! unterbrach die Fremde mit feierlicher Würde:wenn ich je den Tod meines Bruders ſeinem ſchändlichen Mörder vergebe, ſo erlöſche mein Leben au⸗ genblicklich, wie die Flamme dieſer Leuchte.

Mit dieſen Worten warf ſie den brennenden Spahn in den See. Das Waſſer kochte, und der Schein erloſch. Arthur, durch ſeine Leiden und den Blutverluſt erſchöpft, ſtieß eine dumpfe Klage aus; er ſah, er hörte nichts mehr. und die Fremde ergriff die Flucht.