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„Sie iſt für mich verloren.. Verloren! Ich bin ein ungeheuer... Gett iſt gerecht. Waldburg! warum ſagteſt Du mir nicht: ſie iſt meine Schwe⸗ ſter! Lebend ſtand er zwiſchen uns; todt ſteht er noch drohender zwiſchen unsz am Tage des Gerichts werde ich ihn ſehen; in der Ewigkeit, immer ihn.*
Die Fremde hatte ſich wieder erhoben; erſtaunt blick⸗ te ſie um ſich, und ſuchte ihren Geiſt zu ſammeln. Ar⸗ thur war vor ihr auf die Kniee geſunken. Alles was das unglück, die Reue, die Verzweiflung zerreißendes hat, malte ſich in ſeinem bleichen Geſicht.
—„Alais! fluche mir nicht!“ rief er, die Hände zu ihr aufhebend.„Aus Barmherzigkeit! blicke mich an! der Ewige hat Dich ſchon gerächt.“
„Grauſamer Menſch! Hantwortete ſie:„wo iſt ſeine Leiche? Was iſt aus ſeiner Hülle geworden? Ach! wenn in Deinem Tigerherzen noch ein Funke von Menſch⸗ lichkeit geblieben iſt, gib mir, gib mir den Leichnam mei— nes Bruders!*
Dieſe Worte, mit einem feindlichen Tone ausge⸗ ſprochen, den kein Blick des Mitleids milderte, ſchmetter⸗ ten den Grafen völlig zu Boden; und die Unempfindlich⸗ keit des Todes folgte bei ihm dem Krampfe der Seelen⸗ angſt.
„Seine Leiche! ſie iſt da, in dem Seez“ er⸗


