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bes, das Geſchrei des unſchuldigen Blutes, der Ruf zum rächenden Richter.
Arthurs Haare ſträubten ſich auf ſeinem Haupte empor; kalter Schweiß floß über ſeine Wangen; das Blut ſeiner Wunden erſtarrte; ſeine Nerven zogen ſich krampf⸗ haft zuſammen, als läge er im letzten Todeskampfe; ſeine beengte Bruſt ſtieß die Luft mit Entſetzen zurück, als beſtände ſie aus einer Ausdünſtung von Blut, als hätte der Mord eine Atmosphäre des Verbrechens um ihn aufgehäuft. Bleich, verwirrt, ſchwankend, ſtieß er einen fürchterlichen Schrei aus, deſſen Ton nichts menſchliches mehr hatte; der mit dem Geräuſch des Donners, der Wogen und des Sturms vereint, der Hölle entſtiegen zu ſeyn ſchien.
Sollte ihn ſein Blick trügen? oder iſt ſeine Ver⸗ nunft verloren? Vor ihm, beim Scheine der Blitze, als wäre ſie aus dem Palaſt der Gerechtigkeit zur Verfolgung des Mörders abgeſchickt, ſchien eine dunſtartige Geſtalt mit unbeſtimmten Zügen, auf dem Felſen ſtehend, aus den Stürmen hervorgetreten zu ſeyn.
Weiß wie das Leichentuch der Geſpenſter, hielt ſie einen brennenden Spahn in der Hand, deſſen bleicher Schein den blutigen Boden beleuchtete. So, einer gött⸗ lichen Votin gleich, zeigt ſich das rächende Gewiſſen als Schreckbild dem Verbrechen.
Der Graf, bis zu dieſem Tage ſo rein, hatte nun
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