Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Sein Blut floß in Strömen, er ſchwankte. Sich vor ſeinem Sieger zurück ziehend, lehnte er ſich an einen nahen Felſen, und die Waffe entfiel ſeinen Händen.

Beim Anblick des ſterbenden Barons, des Blutes, das er vergoſſen, und beſonders bei der klagenden Stim⸗ me ſeines Opfers, zitterte Arthur an allen Gliedern. Waldburg! rief er:Du warſt ein Betrüger, ein Verräther gegen mich, aber Du ſtirbſtich ver⸗ zeihe Dir.

Leider hörte der Baron dieſe Worte nicht mehr, in welchen wohl die Wuth noch herrſchte, aber doch ſchon ein Strahl der Reue durchſchimmerte; er hatte nur die heftige Bewegung geſehen, welche den Grafen ihm ent⸗ gegen ſtieß. Arthurs ſtarres Auge, ſeine entſtellten Zü⸗ ge, drückten den ſchrecklichſten Wahnſinn aus; Wald⸗ burg glaubte, er wolle ſeine Rache noch weiter treiben, und ſeinen Tod beſchleunigen; er wagte einen Verſuch und trat noch weiter zurück. Doch ſein Fuß glitt auf dem vom Blute feuchten Boden ausz er ſtürzte von dem Felſen in den See, und verſchwand unter den Wogen.

Im Augenblick ſeines Falles wollte Waldburg noch einige Worte ſprechen; aber wenn ſeine Lippen ſie auch ausgeſprochen, ſo wurden ſie vom Geräuſch der Wogen übertönt. Nur ein dumpfer Klagelaut drang aus der Tiefe des Abgrunds herauf; es war die Anklage des Gra⸗