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Arthur mäßigte ſich nicht mehr; er entblößte ſein Schwerdt, und flog mit den Wirbelwinden dahin, als lenkte er ihre unbändige Wuth gegen die Natur und das menſchliche Geſchlecht. Die ſtürmiſche Harmonie der Win⸗ de ſchien ihm die Poſaune des Todes, der ſchreckliche Ge⸗ ſang des Leichenzuges zu ſeyn. Er lief ſo ſchnell, daß er kaum die Erde berührte. Endlich erblickte er beim Leuch⸗ ten der Blitze Waldburg, und erreichte ihn auf dem Fel⸗ ſen von Fontaril⸗
„Leuchtende Blitze!* rief er:„Stimmen des Don⸗ ners! Schrecken und Zerſtörung, kommt alle, umgebt mich! Am Bußen des Verderbens athme ich freier. Seyd die Leiter, die Stützen, die Zeugen meiner Rache!*
Dann ſeine ſchreckliche Stimme über alle entfeſſel⸗ ten Elemente erhebend, ſchrie er:—„Le opold, ſte⸗
he ſtille! Leopold! Arthur und der Tod!*
Bei dieſem Geſchrei kehrte Waldburg ſich um. Ar⸗ thur ſtand auf dem Felſen, die Haare in Unordnung, das bloße Schwerdt in der Hand, kühn wie die Ver⸗ zweiflung, aufs Aeußerſte getrieben wie der Wahnſinn. Seine hohe ſtarke Geſtalt ſchien mit ſeinem Zorne zu wachſen. Allein, beim Schein der Blitze, das Auge durch den Haß, wie der Himmel durch das Feuer ent⸗ flammt, ſchien er der Genius des Sturmes mitten in ſeinem Elemente zu ſeyn, wie er den böſen Geiſtern den Befehl zum Verderben ertheilt.


