Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Der Name Leopold durchbebte Waldburgen, als hät⸗ te ihn das Gewitter ausgeſprochen. Dieſer Name, den er ſeit langer Zeit nicht mehr geführt, mit dem ihn nie ein Bewohner des Thals genannt, wie konnte er Arthurn bekannt worden ſeyn? Warum dieſer wilde Blick, das aufgehobene Schwerdt, dieſe fürchterliche Ausforde⸗ rung?

Aber Waldburg hatte weder Zeit, etwas zu ver⸗ ſtehen, noch eine Erklärung zu geben.Verräther! vertheidige Dich!* ſchrie Arthur.

Ich! wäre es möglich! welche Wuth!

Keine Einwendungen! vertheidige Dich!

Arthur! welch unſeliges Mißverſtändniß...

Niederträchtiger Betrüger! ſchweige, oder ich ſtoße Dich nieder.

Ihr, Graf! wagt es, meine Ehre anzugreifen!

Deine Ehre! Du haſt keine Ehre! Eidbrüchiger! Du haſt nichts, als dein Lebenz nur dein Leben greife ich an.

Arthur!.

Elender! ſtille. Kann dein Schwerdt Dich nicht vertheidigen! Biſt Du unfähig zu kämpfen! Feiger, muß ich Dich morden!

Das war zu viel! Bei dem Worte Feiger zog Wald⸗ burg ſein Schwerdt. Sie ſtanden auf dem Gipfel von Fontaril, am ufer des Sees, der das Thal bewäſſerte.