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gehen iſt Nothwendigkeit.. Beſchleunige die Vorberei⸗ tungen zur Abreiſe.*
Alais kehrte in ihre Wohnung zurück, und Wald⸗ burg war ſchon weit. Der Graf blieb wie vernichtet ei⸗ nige Augenblicke unbeweglich. Bleich wie ane geknickte Lilie, ſtumm wie ein ödes Grab, wiederholte er bei ſich ſelbſt die letzten Worte, die er gehört hatte. Dann aus ſeiner unthätigkeit erwachend, eilte er wutherfüllt dem Baron nach.*
„Richter der Welt!“ ſchrie er:„ich forderte nur Alais von Dir. um ihretwillen würde ich der ganzen übrigen Schöpfung entſagt haben; ſie ſchien mir Dein Lieblingswerk zu ſeyn. O Du, der ihren Körper ſo voll⸗ kommen erſchuf, wie konnteſt Du Dich in ihrer Seele vergreifen!„ Ich wollte nur ſie, nur ſie allein! Du haſt es nicht vergönnt! Du zwingſt mich zum Verbrechen! Du ſelbſt bahneſt mir den Weg.“
Seine Stimme tönte laut, aber der Orkan ent⸗ führte ſein Geſchrei; kein menſchliches Weſen hörte ihn.
„Ich kann nicht mehr an ihrem abſcheulichen Ver⸗ rath zweifeln,“ ſagte er:„Wenn Arthur wüßte wer wir ſind! Ihn zu hintergehen iſt Noth⸗ wendigkeit! Beſchleunige die Vorbereitun⸗ gen zur Abreiſe. Der Treuloſe! wo führr er ſie hin? Ach! während ich ihm drohe, lebt er. Keine Wor⸗ te, keine Klagen mehr; ſie würden meine Glut abkühlen.“


