Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Das Mädchen fiel auf die Knie nieder.Herr! betrachtet mich nicht mit dieſen fürchterlichen Augen 1... Ich bin nicht im Stande Euch irgend wohin zu begleiten. Was habe ich denn Unrechtes geſagt? Was hobe ich ge⸗ than um Euch ſo ſehr zu erzürnen?... Vergebt der Unwiſſenheit einer armen Waiſe des Thals. Habe ich Böſes gethan, ſo habe ich es nicht gewußt. Ich verſtehe Eure Worte nicht; betrachtet die meinigen als ganz be⸗ deutungslos... Ich habe allerdings gefehlt, ich habe Euch übel unterrichtet, Euch übel verſtanden... Er⸗ barmt Euch! ich bin erſt fünfzehn Jahre alt, und ich fürchte mich.*

Arthur ließ ſie ios, und die Bäuerin entfloh. Wer vermag den ſchrecklichen Zuſtand des ungeſtümen Grafen zu ſchildern? Rach einigen Augenblicken düſtern Nachden⸗ kens erwachte er plötzlich aus ſeiner drohenden unbeweg⸗ lichkeit, und, aufs Gerathewohl den erſten beſten Weg einſchlagend, eilte er mit der Schnelligkeit des Blitzes fort, ohne zu wiſſen, wohin ihn ſeine Schritte trugen. Er glich der glühenden Bombe, welche, dem Zufall über⸗ laſſen, durch die Lüfte ſaußt; ſie zurück zu halten iſt nicht mehr möglich, ſie muß niederfallen und zerſpringen.

Sich zur Rache ermuthigend, ſprach er mit halb⸗ lauter Stimme zu ſich ſelbſt:Waldburg! erwarte mich, ich komme. Möge mein Name, mein Ruf, mein Leben verloren gehen, ich bin es zufrieden; ich opfere ſie