Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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rück? Sterben, was liegt mir jetzt daran! Qua⸗ len, Thränen, das ſind die einzigen Wohlthaten der Zeit. Warum ſollte ich den treuloſen nicht entlarven und be⸗ ſtrafen? Nein, ich kann und will nicht in der Luft leben, Es iſt geſchehen; meine blutigen Ra⸗ che⸗ und Todesgedanken weichen nicht mehr von mir. Siegt Waldburg, ſo will ich ſterben, aber leiden kann ich nicht.“

Zwei Mal hatte ſeit dem Auftritt im Walde, eine neue Morgenröthe die Ratur beleuchtet. das Schloß, und ließ ſich über den See von Montolin ſetzen. Die Sonne war in Weſten hinter einer Gruppe goldner purpurbeſäumter Wolken verſchwundenz gleichſam als hätte der Gott des Tages, um das Thal über ſein Verſchwinden zu tröſten, noch auf einige Augenblicke einen Theil ſeines glänzenden Gewandes zurück gelaſſen.

die er einathmet.

Arthur ſtieg nahe bei der Wohnung der unbekann⸗

ten ans ufer und eilte mit großen Schritten in den Hain. Was ſollte er der Fremden ſagen?„. Er rief ſie ſich in das Gedächtniß zurück, aber nicht wie Olburg ſie ge⸗ ſchildert, ſondern wie ſie ihm zum erſten Male am Brun⸗

nen erſchienen war, vor dem heiligen Bilde knieend. Ihre

ſanfte Sprache, ihr himmliſcher Blick, ihr keuſches Lä⸗ cheln, ihreGrazie, noch rührender als ihre Reize, ſtan⸗ den mit allem ihrem Zauber vor ſeiner Seele. Er hielt ein, er war entwaffnet.

Arthur verließ