Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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noch da; er floh, ſie folgte ihm allenthalben; er mochte ſchlafen oder wachen, ſo war ſie an ſeiner Seite.

Er ſuchte ſich vor ſeinen Gedanken zu verbergen wie vor einem unerbittlichen Tyrannen, konnte aber keine Zuflucht vor ihnen finden. Tauſend Pläne durchkreuzten ſich in ſeinem Gehirne, aber alle wurden nach und nach wieder verworfen. Olburgen vermied er, Iſoletten ſah er ſelten, mit Niemand ſprach er mehr. Er ſuchte nur die Einſamkeit; und dort harrte ſeiner doch ſein größter Feind, ſeine glühende Phantaſie.

Allem Anſchein nach war das erſte Weſen, das er liebte, Waldburg, ein abſcheulicher Betrüger; und das erſte Weib welches ſein Herz in Bewegung brachte, eine verächtliche Buhlerin. Welch ein ſchimpflicher Anfang für Arthur auf der Laufbahn der Empfindung! Wo hat er, durch einen thörichten Enthuſiasmus hingeriſſen, ſeine Neigung hinwenden können! Welch eine demüthigende Wahl hat er getroffen; wie mußte man ſeine Leichtgläubigkeit verlachen! Er hatte eine Probe ſeiner ſchwachen Beurthei⸗ lungskraft in der lächerlichen Rolle gegeben, die er ge⸗ ſpielt; er verdiente die Zielſcheibe des Spottes zu ſeyn, ja vielleicht war er ſie ſchon. Wie hätte die Rachbegier nicht in ihm erwachen ſollen! alle ſeine Erinnerungen trugen ja Schimpf an ſich.

„Ich habe ein Schwerdt, ich bin bewaffnet,“ ſprach Arthur zu ſich ſelbſt:„Welche Furcht hält mich zu⸗