Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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heit, des Leidens und des Geheimniſſes umgeben. Wie die Zauberin Theſſaliens*), beſitzt ſie eine Zauberſchale; ſie hat, eine neue Dejanire, zwar kein Gewand welches verzehrt, aber ein Bild welches verflucht; ſie gibt ſich von hohem Herkommen aus und weint, um ſich zu ver⸗ ſchönern. Welche Kunſtgriffe! welcher Erfolg! Das iſt ja ein wahres Schauſpiel, worin man Euch die erſte Rolle übertragen hatz aber wenn die Entwickelung kommt, dann iſt der Held der Betrogene.

und überzeugt iſt, daß, um Eure begeiſterte Zärtlichkeit auf den höchſten Punkt zu bringen, Hinderniſſe nöthig ſind, wirft ſich ſcheinbar zwiſchen Euch.„. Graf! das iſt die Wahrheit; ich mußte ſie Euch ganz enthüllen, wie grauſam ſie auch ſey. Ich laſſe Euch allein; überlegt.“

Olburg entfernte ſich; das tödtliche Gift war aus⸗ geſpritzt. Was er ſagte, enthielt allerdings viel Unwahr⸗ ſcheinliches, Thatſachen, die ſich widerſprachen; aber in dieſer Menge von Beſchuldigungen befand ſich auch man⸗ ches Wahre. Umſonſt verſuchte Arthur aus ſeinem Geiſte die hölliſche Entdeckung zu verbannen, welche wie ein drohendes Geſpenſt vor ihm ſtand. Er glaubte nicht da⸗ ran, aber ſie war daz er ſtieß ſie von ſich, aber ſie war

* 2) Medea.

„Der Baron, der Euch durchſchaut zu haben glaubt

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