Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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genannte Baron kennt die Fremde ſeit langer Zeit; die Wohnungen, welche ſie gewählt, ſind ziemlich nahe an⸗ einander; und Ihr wart gutherzig genug zu glauben, ſie hätten ſich nie begegnet. O! das geheimnißvolle Paar weiß ſein Schiff geſchickt zu leiten. Der Eine gibt ſich für eine vornehme Perſon aus, welche, der irdiſchen Größe müde, ihre Heldenthaten und ihren berühmten Na⸗ men beſcheiden in der Einſamkeit verbirgt. Die Andere ſpielt in einem blühenden Haine die melancholiſche Nym⸗ phe, welche die ufer von Paphos beweint. Beide verſte⸗ hen ſich unvergleichlich.

„Aber hört endlich ihre abſcheulichen Ränke, beſter Arthur! Der Baron, ſeiner ſaubern Geliebten müde, ſtrebte nach Iſolettens Hand. Eure Ankunft auf Mon⸗ tolin zerſtörte ſeine Pläne, und ſo hat er.

„Gerechter Himmel! welch abſcheuliches Licht!..

„Arthur! erlaubt daß ich vollende. Waldburg war es, der am Abend Eurer Ankunft die ſeltſame Erſchei⸗ nung auf dem See veranſtaltete; er hatte von Euerm enthuſiaſtiſchen Geiſte ſprechen gehört, und ſetzte die Ma⸗ ſchinen in Bewegung, welche ihn nothwendigerweiſe entflammen mußten. Der alte Krieger im Walde hat mit ſeinen Berichten die zweite Szene des Drama's geſpielt. Waldburg hat Eure Freundſchaft geſucht, um Euer Ver⸗ trauen zu gewinnen. Alais hat ſich, um Eure Phanta⸗ ſie zu erhitzen, mit allem Zauber der verfolgten Schön⸗

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