Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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rühmte Menſch, der ſich auf die Vergangenheit ſtützen kann, hat gewaltige Kräfte für die Zukunft, und große Vorrechte in der Gegenwart.

Von zahlreichen Rittern umgeben, waren die jun⸗ gen Schönen des Cantons in einer großen Rotunda ver⸗ ſammelt. Arthur betrachtete ſie mit Entzücken; ihr ge⸗ ſchmackvoller Putz erhöhte ihre Reize noch. Es ſchien ei⸗ ne Auswahl von Gottheiten aus Elidens Hainen, eine Gruppe aus den Gärten der Flora zu ſeyn.

Der edle Montolin kam ihm entgegen, umarmte ihn, und ſtellte ihn ſodann den zum Feſte verſammelten Paladins der Bretagne vor. Der erſte unter ihnen, der Arthurs Aufmerkſamkeit feſſelte, war der Baron Wald⸗ burg, eine junge kräftige Heldengeſtalt, deſſen ausdrucks⸗ volle Züge eine ſtolze Feuerſeele verkündigten. Doch ſtille und kalt in ſeinem Benehmen, ſchien ihm jetzt die Be⸗ geiſterung der Tage ſeines frühern Ruhms zu mangeln. Seine immer ſchönen, aber Achtung einflößenden Gedan⸗ ken; ſeine immer durchdringenden aber ſtrengen Blicke; ſeine ſtets erhabenen und dennoch ruhigen Geſpräche ga⸗ ben ihm unter den Menſchen das Anſehen einer redenden Trophäe, welche ihr vergangner Ruhm in dem geheiligten Tempel des Friedens aufgeſtellt hat.

Plötzlich erhob ſich von allen Seiten ein Murmeln der Bewunderung, und eine blendende Schönheit erſchien vor Arthurs Blicken Sie ſchritt durch die Notunda,