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und von allen Seiten drängte man ſich um ſie; es ſchätz⸗ te ſich jeder glücklich der ſie ſah und ſich ihr nahen durfte. Es war Iſolette von Montolin.
Ravenſtel ſchien verwirrt. Iſolettens Stimme ließ ſich hörenz ſie nannte ſeinen Namen. Noch waren einige ſanfte Worte ihren Lippen entſchlüpft, die der Graf ohne Zweifel gehört haben mußte;z allein er konnte nichts dar⸗ auf erwidern; er ſchlug die Augen nieder, und ſeine Wangen färbten ſich mit dunkelm Purpur.
Der Gebieter von Montolin hatte die Hände des reizenden Paares zuſammengefügt, und drückte ſie in den ſeinigen. Arthur fühlte Iſolettens leiſes Zittern, und die Verwirrung ſeiner künftigen Gefährtin gab ihm ſeine Feſtigkeit wieder. Er heftete den Blick auf ſie, und ver⸗ mogte ihn nicht mehr weg zu wenden. Die ſchöne ſtrah⸗ lende Erbin des Schloſſes ſchien von dem Himmel geſchaf⸗ fen zu ſeyn, den Tag der Freudenfeier zu verherrlichen. Ihr Blick, ſcharf wie ein Liebespfeil, war noch gefähr⸗ licher; er ſchien ein Strahl der Morgenröthe zu ſeyn, welcher einen Tag des ſeligſten Genuſſes verkündigt. Ihr ſchönes ſchwarzes Haar auf griechiſche Art zurückgeſchla⸗ gen, und auf dem Haupt durch ein einfaches Roſenbou⸗ quet feſtgehalten, erhob die Weiße ihrer Alabaſterhaut. Ihr Lächeln war ſanft und ſchelmiſch zugleich, ihr Wuchs ſchlank und leicht, ihre Sprache rein und melodiſch. Der


