Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Das iſt ein gewöhnlicher Kunſtgriff unverſchämter Kreatu⸗ ren, die ſchamlos nach allen Seiten ihr Netz auswerfen, und überall einen leichten Fang zu machen hoffen.

Dieſe trocknen und entzaubernden Worte zogen Ar⸗ thurs Herz ſchmerzlich zuſammen; er wollte die Fremde vertheidigen, allein das Schiff ſtieß eben ans Land, und die Ehrenbezeigungen, womit man ihn überhäufte, die Huldigungen, welche ihm dargebracht wurden, verbann⸗ ten bald die wunderbare Erſcheinung aus ſeinen Gedanken.

Auf dem Wege nach dem Schloſſe dachte Arthur, wortlos unter der ihn geleitenden Menge einherſchreitend, beſtändig an den Bund, den er mit Iſoletten ſchließen ſollte. Olburg hatte ihm ſeit ſeiner früheſten Jugend da⸗ von vorgeſprochenz aber ſey es Gewohnheit, das Schick⸗ ſal ſeiner Zukunft als entſchieden zu betrachten, oder war es Gleichgültigkeit: er hatte nie daran gedacht, daß dieſe Verbindung ſich noch auflöſen könnte. In die⸗ ſem Augenblick überlegte er zum erſten Male mit gehei⸗ mer Freude, daß noch kein bindender Schwur über ſeine Lippen gegangen ſey; daß er noch keine unauflößliche Verbindung geſchloſſen, ſondern nur verſprochen habe, zum Altar zu gehen, wenn er in Iſoletten eine Gefähr⸗ tin nach ſeinem Herzen finden würde. und als wäre eine ſchwere Laſt von ſeinem Herzen gewälzt, ſprach er zu ſich ſelbſt:Noch bin ich frei!

Ravenſtel ward in den Geſellſchaftsſaal des Schloſ⸗

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