Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Arthur war ganz mit dem Kahn und ſeinem ſonder⸗ baren Inhalt beſchäftigt. Wer ſind dieſe Leute? was

wollen ſie? Wozu dieſe geheimnißvolle Fahrt, irrend und trauernd zugleich? O welche Reize hat das Ge⸗ heimnißvolle für eine begeiſterte Phantaſie! Die blumen⸗ umwundenen vergoldeten Barken mit ihren edeln und reich⸗ geſchmückten Paſſagieren, ihr ſtrahlender Glanz, ihre melodiſchen Töne, zogen Arthur nicht mehr an, nur der einſame Kahn mit ſeinen unſichtbaren Unbekannten, er⸗ füllte alle ſeine Gedanken.

Gondeliers, ſagte Graf Arthur:iſt es mög⸗ lich, ſo ſteuert auf jene Barke zu, welche im Schatten zu entkommen ſucht. Ich bin begierig den Inhalt zu ſehen, den ſie auf den Wellen herum ſchaukelt.*

Der Steuermann gehorchte; und trotz der Anſtren⸗ gung des kleinen Nachens, die Begegnung der ſtrahlenden Gondel zu vermeiden, gelang es ihm, ſich jenem zu nähern, ſtieß ihn aber auch beim raſchen Zuſammentreffen faſt um.

Die ſtrahlenden Fackeln und Lampen, mit welchen die Gondel des Schloßherrn geſchmückt war, warfen ei⸗ nen hellen Schein auf den dunkeln Kahn. Arthurs Blik⸗ ke ſchweiften hinein. Eine bezaubernd ſchöne Geſtalt, die ſich faſt zitternd zu verbergen ſtrebte, ganz ſchwarz ge⸗ kleidet, und in einen Schleier gehüllt, bot ſich ſeinem Auge dar. Etwas Ideales umgab ſie mit zauberiſchem Reiz. Sie trug das Gewand des Schmerzes; allein der

die