Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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das Buch wegzuwerfen, ſich hinzuſetzen, die Augen zu ſchließen und zu ſterben.

Plötzlich ward Arthurs Blick auf einen unerwarteten Gegenſtand hingezogen. Während zahlreiche Gondeln auf dem See umher ſchwammen, und hundert Ruder luſtig die Wellen theilten, und ihre blumenumwundene Maſte ſich in den Wogen ſpiegelten, glitt ein einzelner Nachen ohne Schmuck und Licht in dem Schatten dahin, als ſuche er unbemerkt unter der Menge durchzukommen, gleich einem Schuldbewußten, welcher ſich der Strafe zu entziehen ſucht, und den ein einziger Blick zu Boden ſchmettern kann.

Das Schiff ſchien vom Schloß zurück zu kommen; es hatte weder Maſt noch Segel. Kein Blumenkranz ver⸗ kündete ſeine Theilnahme an der allgemeinen Feier, kein Barde ließ ſich in demſelben hören, und kein Licht er⸗ leuchtete es. Sein Anblick mitten im Taumel der Freude, ſtimmte unwillkührlich zur Trauer; es ward von einem armen Fiſcher geleitet, deſſen grobe Kleidung ſeltſam ge⸗ gen den feſtlichen Putz der Gondeliers von Montolin ab⸗ ſtach. und wen hatte dieſer ſonderbare Steuermann an Bord? Zwei Geſtalten, welche ſich eifrig im Schatten zu verbergen ſuchten, ſo daß Ravenſtel ſie kaum unter⸗ ſcheiden konnte. Schweigende und traurige Zeugen des Feſtes, glichen ſie Gedanken des Schmerzes, welche die Freuden des Lebens durchkreuzen.