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wird er Iſolette von Montolin, die ihm beſtimmte Ge⸗ mahlin ſehen. Man rühmte ihre Tugend und ihre Reize. Welch Glück wird er genießen, welche Freuden ſind ihm aufgeſpart!.. Bald iſt er Herr ſeines Vermögens, ſei⸗ nes Willens, bald wird er die Freiheit kennen lernen. Die Freiheit! dieß magiſche Wort, dieſer bezaubernde Traum, dieß idealiſche Gut, nach welchem ſich die gan⸗ ze Natur hinneigt, und welches der ganzen Natur ent⸗ ſchlüpft; die Freiheit, der ſo viele Stimmen rufen, und die keiner Antwort gibt; die der Tugend zu gebieten ſcheint, und oft, meiſtens nur zum Laſter führt.
Schön wie der erſte Strahl der Frühlingsſonne, unbefangen wie der werdende Gedanke des erſten Men⸗ ſchen, begeiſtert wie das Entſpringen der erſten Liebe, bewunderte Arthur nur das in der Welt, was er für fleckenlos erkannte. Aufrichtig und freimüthig, dachte er weder an Falſchheit noch an ein ſonſtiges Laſter; er wußte, daß mancher Böſewicht auf der Erde herumwan⸗ delt; allein er fürchtete ſie nicht, ſondern bedauerte ſie. Sein Charakter war feſt und gerecht, aber lebhaft und aufbrauſendz hätte er ſich je ſeiner Heftigkeit überlaſſen, ſo würde kein Zaum ihr zurück zu halten vermogt haben; dann wäre er der entfeſſelte Organ geweſen, den keine menſchliche Gewalt, ſondern Gott allein nur bändigen kann.
Kühn, aber gut, beſaß er ein zu leidenſchaftliches


